Disaster Recovery as a Service

Was ist Disaster Recovery as a Service (DRaaS)?

Disaster Recovery as a Service (DRaaS) ermöglicht Unternehmen, ihre IT nach einem Ausfall schnell und zuverlässig wiederherzustellen.

Disaster Recovery as a Service (DRaaS) ist eine cloudbasierte Lösung zur schnellen Wiederherstellung von IT-Systemen und geschäftskritischen Anwendungen nach einem Ausfall. Statt eine eigene Notfall-Infrastruktur vorzuhalten, nutzen Unternehmen dafür externe Ressourcen, die im Ernstfall bereitstehen.

DRaaS sorgt dafür, dass Unternehmen ihre IT nach einem Cyberangriff, Hardwaredefekt oder anderen Störungen schnell wieder in Betrieb nehmen können. Dabei werden Wiederherstellungszeiten und Datenverluste bereits im Vorfeld definiert und regelmäßig getestet.

 

Warum ist Disaster Recovery für Unternehmen wichtig?

Wie lange können sich gerade kleine und mittelständische Unternehmen den Ausfall ihrer IT-Systeme leisten? 


RTO und RPO: Wie schnell muss Ihre IT wieder verfügbar sein?

Eine professionelle Disaster Recovery-Strategie definiert bereits vor einem Ausfall, wie schnell Systeme wiederhergestellt werden müssen und wie viele Daten maximal verloren gehen dürfen.

RTO (Recovery Time Objective) beschreibt die maximal akzeptable Zeit bis zur Wiederherstellung eines Systems.

RPO (Recovery Point Objective) beschreibt, wie weit der Datenstand bei einer Wiederherstellung zurückliegen darf.

Je nach Anwendung und Geschäftsprozess können die Anforderungen an RTO und RPO unterschiedlich sein. Genau diese Anforderungen bilden die Grundlage für die Planung einer passenden Disaster Recovery-Lösung.

Für kleine und mittelständische Unternehmen ist der Aufbau einer eigenen Notfall-Infrastruktur häufig mit hohen Kosten und erheblichem administrativem Aufwand verbunden. Auch regelmäßige Wiederherstellungstests und die Vorhaltung zusätzlicher IT-Ressourcen sind aufwendig.

DRaaS bietet hier eine Alternative: Die benötigte Notfall-Infrastruktur wird als Service bereitgestellt und professionell betrieben.

Mehr zum Thema: So funktionieren Backup und Disaster Recovery as a Service optimal.
 

Disaster Recovery as a Service (DRaaS): Die Lösung für Unternehmen

Bei Disaster Recovery as a Service übernimmt ein spezialisierter IT-Dienstleister den Aufbau und Betrieb der benötigten Notfall-Infrastruktur. Unternehmen müssen dafür kein eigenes zweites Rechenzentrum und keine zusätzliche Hardware betreiben.

Im Ernstfall stehen die zuvor definierten Ressourcen für die Wiederherstellung der IT-Systeme bereit. Dadurch lassen sich Ausfallzeiten reduzieren und geschäftskritische Anwendungen schneller wieder verfügbar machen.
 

Wie funktioniert DRaaS in der Praxis?

Ein Beispiel für die technische Umsetzung von DRaaS ist die Replikation virtueller Maschinen in eine externe Notfall-Infrastruktur. Mit Veeam Cloud Connect lassen sich beispielsweise VMware- oder Hyper-V-Umgebungen in eine geeignete Infrastruktur replizieren und im Notfall wiederherstellen. 

Die Merkl IT GmbH bietet Ihnen mit Veeam Cloud Connect die Möglichkeit, Ihre virtuellen Maschinen (Microsoft Hyper-V oder VMware vSphere) in die Cloud zu replizieren. Im Rechenzentrum stehen im Falle eines Desasters reservierte Ressourcen für die Wiederherstellung Ihrer virtuellen Server und Anwendungen bereit. Im Falle eines Ausfalls schwenken Sie mit nur einem Klick über ein sicheres Webportal auf die Notfall-Infrastruktur um. Die virtuellen Maschinen verhalten sich so, als würden sie in Ihrem Rechenzentrumsstandort laufen.

 

Für welche Unternehmen eignet sich DRaaS?

Disaster Recovery as a Service eignet sich insbesondere für mittelständische Unternehmen, die ihre IT auch bei einem größeren Ausfall schnell wieder verfügbar machen müssen, aber keine eigene Notfall-Infrastruktur betreiben möchten.

DRaaS kann dabei helfen, Kosten für zusätzliche Hardware und Rechenzentrumsressourcen zu reduzieren und gleichzeitig eine professionell geplante und getestete Wiederherstellung zu ermöglichen.

 

Die wichtigsten Vorteile von Disaster Recovery as a Service

DRaaS bietet Unternehmen eine professionelle Möglichkeit, ihre IT auch bei schwerwiegenden Ausfällen schnell wieder verfügbar zu machen.

  • Schnelle Wiederherstellung: Kritische Systeme und Anwendungen können im Notfall schnell wieder in Betrieb genommen werden.
  • Keine eigene Notfall-Infrastruktur: Unternehmen müssen kein zweites Rechenzentrum und keine zusätzliche Hardware vorhalten.
  • Planbare Kosten: Die benötigte Infrastruktur wird als Service bereitgestellt und professionell betrieben.
  • Regelmäßige Tests: Wiederherstellungsprozesse können geplant und regelmäßig überprüft werden.
  • Mehr Sicherheit: Eine vorbereitete Disaster-Recovery-Umgebung reduziert die Auswirkungen von Cyberangriffen, Hardwareausfällen und anderen IT-Störungen.
     

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