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Virtuelle Desktops als Ersatz für Windows XP

von Maximilian Merkl, Geschäftsführer Merkl IT GmbH,

Microsoft stellt zum 8.4.2014 den Support für Windows XP ein. Danach wird es keine Sicherheitsupdates mehr für das nach wie vor beliebte und auch noch weit verbreitete Betriebssystem geben.

Virtueller Desktop über Apple iPad Client auf dem Tablet

Windows XP gilt als stabiles und gut abgesichertes Betriebssystem - dies betrifft jedoch nur den Stand bis heute. Sollten Sie in Ihrem Unternehmen noch auf Desktops mit Windows XP arbeiten, können für Sie zukünftig folgende Probleme entstehen:

 

Erhöhtes Sicherheitsrisiko: Veraltete Betriebssysteme mit Sicherheitslücken stellen ein willkommenes Ziel für Schadsoftware sowie Angriffe von Innen und Außen dar.

Verminderte Kompatibilität: Softwarehersteller werden bei künftigen Versionen die Kompatibilität Ihrer Produkte nicht mehr für Windows XP garantieren. Sollten also für ein verwendetes Programm wie z.B. die Buchhaltungssoftware aufgrund geänderter Vorschriften ein Update fällig werden, kann dies möglicherweise unter Windows XP nicht mehr installiert werden. Gleiches gilt für neue Treiber von Geräten wie z.B. Druckern.

Erhöhtes Ausfallrisiko: Mit der Einstellung des Supports von Microsoft für Windows XP endet natürlich auch der Support durch den Helpdesk im Falle einer Störung. Wer für seine Installation kein  "Custom Support Agreement" abgeschlossen hat, steht mit seinem Problem alleine da.

Natürlich gibt es immer ein Szenario, wo der Einsatz von Windows XP auch über das Ende des Lebenszyklus hinaus notwendig ist. Im Regelfall lässt sich aber fast jede Anforderung auch mit den neueren Betriebssystemversion Windows 7 oder Windows 8 darstellen.


Zeit zum Handeln - aber wie?
Jedes Unternehmen sollte sich spätestens jetzt Gedanken machen, wie es in Zukunft die Arbeitsplätze seiner Mitarbeiter bereitstellt und die oben genannten Risiken vermeidet. Gleichzeitig sollte diese strategische Entscheidung auch nachhaltig sein, d.h. zukünftige Trends und Entwicklungen wie die Themen Bring Your Own Device (BYOD), Flexibilität und Mobilität berücksichtigen.

Die Lösung - Desktop aus der Wolke
Die oft genannten Vorteile der Cloud: Flexibilität, Mobilität, Abrechnung nach Verbrauch, Lizenzen oder ganze Applikationen und Services zur Miete.
Und dies funktioniert auch für den Desktop.

Virtuelle Desktops (VDI) etablieren sich in der deutschen IT-Landschaft immer mehr und stehen dem herkömmlichen PC oder Laptop in Performance und Bedienbarkeit in nichts nach. Ganz im Gegenteil: Der Nutzer arbeitet auf seiner gewohnten Oberfläche, die bekannten Programme und Dateien stehen in identischer Form zur Verfügung.

Für das Unternehmen ergeben sich weitere Vorteile:

Energie & Kosten: Anstatt eines stromfressenden Desktops arbeitet man bei einem virtuellen Desktop auf einem platz- und energieeffizienten Thinclient oder Tablet. Alle Wartungs- und Pflegearbeite, Updates oder neue Programme müssen nur einmal zentral ausgeführt bzw. installiert werden. Ein Thinclient ist kann bei einem Defekt innerhalb von Minuten ausgetauscht werden - ohne aufwändige und teure Installation & Konfiguration.

Mobilität: Ein virtueller Desktop wird in einem Rechenzentrum betrieben, d.h.  Programme und Daten liegen auf zentralen Servern. Das Endgerät erhält von dort nur die grafische Ausgabe der gewünschten Oberfläche - egal, ob man sich an einem der Schreibtische in einem Büro, einer Niederlassung, im Home-Office oder im Zug befindet. Nur ein persönlicher Desktop - der den Mitarbeiter überall begleitet.

Sicherheit: Durch das zentrale Management der virtuellen Arbeitsplätze hat der Service Provider einen ständigen Überblick über die Verwendung, Auslastung und auch evtl. auftretende Bedrohungen. Bei herkömmlichen Arbeitsplätzen oder privaten Geräten besteht stets ein Risiko, dass nicht autorisierte oder ausreichend abgesicherte System Zugriff auf sensible Daten oder Programme des Unternehmens erhalten.

Flexibilität: Oftmals wir ein zusätzlicher Arbeitsplatz nur für eine beschränkten Zeitraum benötigt, z.B. für einen Projekt oder ein Praktikum. Der virtuelle Desktop kann monatlich nach Bedarf zu- oder abgebucht werden. Je nach Anforderung an beinhaltete Softwarepakete wie z.B. das Microsoft Office kann das Unternehmen zwischen verschiedenen Produktvarianten wählen.

Ein weiteres Szenario ist der Einsatz von sogenannte Desktop-Pools. Diese Art der Bereitstellung eignet sich z.B. für Unternehmen, die standardisierte Desktops z.B. während eines Schicht- oder Callcenterbetriebs neu erstellen und danach recyceln wollen. So erhält jeder Mitarbeiter automatisch bei der Anmeldung einen frisch erstellten Desktop aus einem Pool.

Voraussetzung für den Einsatz einer Virtuellen Desktop Infrastruktur (VDI) ist eine stabile Internetanbindung mit ausreichender Bandbreite.


Merkl IT als erfahrener Partner im Bereich VDI
Merkl IT hat in verschiedenen Projekten VDI-Umgebungen realisiert und betreibt heute mit dem Virutal BackOffice | Hosted Desktop eine eigene Cloud-Lösung für die Bereitstellung dieses Service.

Alle Dienste werden in DIN und ISO-zertifizierten Tier3 Rechenzentren in Deutschland erbracht. Neben einer umfassenden Überwachung legt Merkl IT dabei höchsten Wert auf Datenschutz, Sicherheit und Verfügbarkeit. Infrastrukturen zur Bereitstellung von virtuellen Desktops können als Public- oder Private Cloud Dienst bezogen werden. Der Zugriff auf die Arbeitsplätze erfolgt entweder durch eine dedizierte MPLS VPN Leitung oder über eine verschlüsselte Verbindung über das Internet.

Neben einer professionellen Bereitstellung durch einen erfahrenen Dienstleister ist eine vollständige und nachhaltige strategische Planung für die Realisierung eines solchen Projektes wichtigste Voraussetzung. Die genaue Aufnahme und Überprüfung des IST-Zustandes der vorhandenen IT-Landschaft stellt dabei die Hauptaufgabe in einem Projekt dar.

Weitere Informationen unter: www.merkl-it.de

Ihr Ansprechpartner:
Maximilian Merkl

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