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Cloud Computing

von Johannes Markmann

Wer heute noch nicht weiß, was genau die Cloud ist und wie man damit arbeitet, verschläft möglicherweise den wichtigsten IT-Technologietrend des Jahrzehnts.

Cloud Computing: Was ist das und wo kommt das her? Gleich zu Beginn sollte erwähnt werden, dass es sich beim Cloud Computing keinesfalls um eine neue revolutionäre Erfindung handelt. Vielmehr ist die "Rechnerwolke" das Ergebnis einer Evolution, die ihre Anfänge quasi in der Verbreitung des Internets hatte. Worum es beim Cloud Computing geht ist schließlich die Bereitstellung von IT-Services über das Internet, so dass eine große Anzahl von Kunden auf diese Services zugreifen kann und nur für diesen Zugriff bezahlen muss. Auch kleinere, private Clouds sind auf diese Weise möglich.

Anwendungen und Daten werden dabei nicht, wie früher, auf einem Server oder einzelnen Rechnern installiert sondern sind über das Internet verfügbar und können gemietet werden. Vor allem dank immer schnelleren Übertragungstechniken wie LTE oder DSL und dem Vorhandensein von web-basierten Anwendungen wird das Cloud Computing mit rasender Geschwindigkeit wichtiger und wichtiger für Unternehmen.

 

IT als Service - Nach Bedarf

IT entwickelt sich somit immer mehr zur Dienstleistung, die gerne von außen entgegen genommen wird ohne weiterhin eigene IT-Abteilungen zu beschäftigen. Egal ob Klein- oder Großunternehmen, sie alle wollen Sicherheit für ihre Daten und gleichzeitig möglichst hochwertige IT für möglichst kleines Geld. Genau hier setzt Cloud Computing an, denn Unternehmen können somit auf einen weltweiten, nahezu unerschöpflichen Ressourcenpool zugreifen und bezahlen nur für die Lösung, die genau für diesen Fall hilfreich ist. IT wird zur virtuellen Dienstleistung, die - ähnlich wie ein Handwerker - direkt an kurzfristig auftretenden Problemen ansetzt und diese fachgerecht und fallspezifisch löst.

Das Grundprinzip hier lautet: Was funktioniert ist gut. Wie und warum rückt in den Hintergrund.

Allgemein birgt das Cloud Computing verschiedenste Vorteile, sowohl für Unternehmen wie auch für private Nutzer. Hohe Anschaffungskosten für eine eigene IT-Abteilung fallen weg. Die Kosten werden dadurch einerseits deutlich gesenkt, außerdem wandeln sich Investitionskosten in Betriebskosten, da nur noch Dienstleistung bezahlt werden muss. Durch diese Umstrukturierung werden die Kosten flexibler, ebenso wie die Gesamtstruktur eines Unternehmens.

Die Dienstleistungen, die beim Cloud Computing angeboten werden, werden im Fachjargon in drei Ebenen unterteilt. Alle Ebenen haben die Bereitstellung von IT-Leistungen als Dienst, also "as a Service", gemeinsam.

 

Ebenenmodell für Cloud Services

Die unterste Ebene beschreibt die umfangreiche Bereitstellung von Speicher- und Rechenleistung ("Infrastructure as a Service" = Iaas). Kapazitäten können bei Bedarf schnell erweitert werden, auf der anderen Seite können ungenutzte Kapazitäten umgehend wieder freigegeben werden. Großen Server-Belastungen kann somit schnell entgegengewirkt oder vorgebeugt werden.

Eine Ebene darüber liegen Anwendungsplattformen wie die Google App Engine. Die Bereitstellung einer solchen Plattform ("Platform as a Service" = PaaS) ist vor allem für Entwickler von Webanwendungen gedacht, für die der administrative Aufwand so gering wie möglich gehalten werden soll.

Die dritte und umfassendste Ebene umfasst Anwendungen, also Software, die ebenfalls als Service zur Verfügung gestellt wird ("Software as a Service" = Saas). Die Anwendungen werden auf den Servern des IT-Dienstleisters betrieben und vom Kunden am Computer verwendet. Auch hier werden Anschaffungskosten eingespart, da lediglich für die Nutzung des Services bezahlt wird. Wartung, Updates und Administration werden vom IT-Anbieter übernommen.

Die Nutzung all dieser Services erfolgt innerhalb von Clouds. Individuelle Anwendungen und Dienstleistungen werden von Unternehmen über sogenannte Private Clouds abgerufen. Die steht nur dem Unternehmen und freigeschalteten Geschäftspartnern oder Kunden zur Verfügung. Diese sichere und standardisierte IT-Umgebung  wird vom Unternehmen kontrolliert, ist auf dieses zugeschnitten und wird in der Regel über eine direkte Verbindung an das Rechenzentrum unter Umgehung des Internets abgerufen.

Neben der privaten Wolke, die auf ein Unternehmen zugeschnitten ist, gibt es auch Public Clouds, also IT-Umgebungen, die von einem IT-Dienstleister betrieben und für mehrere User bereitgestellt werden. Form und Ort der Inhalte werden vom Anbieter kontrolliert, die Kunden greifen über das Internet darauf zu und teilen sich dabei die bereitgestellte Infrastruktur.

Realistischer als die strikte Trennung dieser beiden Cloud-Formen wird zukünftig die Hybrid Cloud sein, also eine Mischform aus Private und Public Cloud, ergänzt durch eine traditionelle IT-Umgebung. Größtes Problem ist es hierbei eine Umgebung zu schaffen, die für alle Nutzer gleichermaßen verständlich und nützlich ist. Die Funktionalität der Anwendung für alle Kunden ist die Herausforderung, die es zu stemmen gilt.

 

Merkl IT als Cloud-Lieferant

Merkl IT bietet mit seinem Virtual BackOffice Software-as-a-Service als Public Cloud. Die Ressourcen des virtuellen Büros werden von mehreren Kunden gleichzeitig genutzt. Mit dieser mandantenfähigen Betriebsform ergeben sich für jeden einzelnen Kunden durch die gemeinsam genutzten Kapazitäten - und deren bessere Auslastung - entsprechende Kostenvorteile.  

Ebenso bietet Merkl IT mit dem Dynamic Datancenter eine Lösung für IaaS. Die Infrastruktur wird entweder in einer Private Cloud beim Kunden zur Verfügung gestellt und verwaltet. Ebenfalls möglich ist aber auch die Einrichtung einer Public oder Private Cloud, bei der die Infrastruktur in einem der Rechenzentren von Merkl IT steht. Der Zugriff auf die virtuellen Server erfolgt über eine verschlüsselte Internetverbindung oder eine direkte Anbindung an das Rechenzentrum über MPLS.

Eine pauschale Lösung für den Einsatz von Cloud Services in einem Unternehmen gibt es derzeit noch nicht. Je nach Geschäftsbereich, individuellen Anforderungen oder anderen Rahmenbedingungen und Standortfaktoren muss eine entsprechende Cloud-Strategie erarbeitet und überprüft werden. Fest steht: Wo Cloud Computing sinnvoll eingesetzt werden kann, profitiert das Unternehmen von erhöhter Flexibilität und Verfügbarkeit.

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